Die Bedeutung der Schlüsselkompetenzen
in der Hochschulausbildung

Ein Thesenpapier des "Dr. Meyer-Camberg" Instituts

Dass Bildung enorm wichtig ist, kann man jeden Tag in den Zeitungen lesen: Je geringer die Bildung, desto ärmer das Land.

Dass auch in Deutschland Bildungsdefizite bestehen, kann man ebenfalls fast jeden Tag in den Zeitungen lesen. Deshalb  bringt es bei uns Leute auf die Palme – z. B. Ranga Yogeshwar – dass bei uns zwar viel über Bildung gesprochen, aber zu wenig getan wird.

 

Weil dem so ist, gibt es bei uns trotz Arbeitskräftemangel  viel zu viele

 

    a) Schulversager

    b) Studienabbrecher

    c) demotivierte und kranke Arbeitnehmer

 

und  3 Millionen Hartz IV-Bezieher 

Um beizutragen, in diesem unbefriedigenden Zustand Abhilfe zu schaffen, wurde 1993 die gemeinnützige MC „Dr. Meyer-Camberg“ Institut gGmbH  gegründet, in deren  Seminaren Studierende die Schlüsselkompetenzen (Soft Skills) erwerben können, welche die beste Voraussetzung schaffen, beruflich und persönlich erfolgreich und nicht Hartz IV-Bezieher zu werden.

Nachfolgend zeigen wir in unserem Thesenpapier Ursachen des vorgenannten Bildungsdefizits und eine Lösungsmöglichkeit auf, wie sich dieses Bildungsdefizit beheben lässt. 


Vorweg: Der Fall Mireille - ein Fall von vielen

Mireille ist Französin, 40 Jahre alt. Sie hat in Deutschland BWL studiert und war dann in mehreren deutschen Betrieben in mittlerer Position tätig. Diese Tätigkeit hat sie nach 15 Jahren aufgegeben.

Die fehlende soziale Kompetenz der Führungskräfte und das dadurch bedingte schlechte Betriebsklima in den Unternehmen machten sie krank.

Da sie mit ihren Bemühungen,  hier etwas zu ändern, bei der Geschäftsführung  keine Akzeptanz fand, hat sie vor zwei Jahren gekündigt  und ist Heilpraktikerin geworden.

Die Folgen des Defizits an Schlüsselkompetenz  im Führungsbereich

Vorstehender Fall ist kein Einzelfall. Viele Menschen sehnen sich nach einem Beruf, wo gute Kommunikation und positiver menschlicher Kontakt bestehen. 

Inzwischen sind psychische Leiden die häufigste Ursache für dauerhafte Berufsunfähigkeit geworden und nach Meinung der Psychologen ist dies auf schlechtes Betriebsklima und Mängel in der Führungspraxis der Führungskräfte zurückzuführen.

In der Broschüre „Führung und Gesundheit“ des Berufsverbandes der Psychologen wird herausgestellt,  dass das Führungsverhalten des unmittelbaren Vorgesetzten oft der Hauptgrund für hohe Krankenstände ist.

Der Umstand, dass die Ausbildung auf den Hochschulen überwiegend auf das Fachliche und zu wenig darauf ausgerichtet ist, wie wir kooperativ miteinander umgehen, führt auch in anderen Bereichen zu Problemen. Nicht zuletzt ist auch die große Zahl der Schulversager und Studienabbrecher auf dieses Defizit in der Ausbildung zurückzuführen. Bei diesem Defizit darf es nicht bleiben.

Wir weisen einen Weg, wie sich dieser Zustand zügig verbessern lässt. 

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